Fernstudium: Diplom Gesundheitsförderer/in (DGF™)
"Wie fit wir im Alter sind, ist zu maximal 30% genetisch bedingt.
Für die restlichen 70% sind wir selbst verantwortlich."
FACHLICHE LEITUNG: Joe-Petra Gabauer
LEHRGANGSBETREUUNG: Anna Starschowitz
FERNSTUDIUM für den deutschsprachigen Raum
INFOS UNTER: 0043 (0) 650 / 6 888 9 - 10
bzw.
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Foto: © Yuri Arcurs-Fotolia.com
Die Lebenserwartung steigt. Gesundheitliche Probleme nehmen zu.
Das Gesundheitssystem der westlichen Welt wird erst im Krankheitsfall aktiv. Da die Menschen immer älter und immer kränker werden, wird dieses System auch immer kostspieliger.
Wie günstig wäre es für die Menschen und auch für den Staat, wenn das Gesundheitssystem viel früher ansetzt mit dem Ziel, dass Krankheit gar nicht erst entsteht? Welchen Zuwachs an Lebensqualität würde es bedeuten, wenn jeder Mensch selbst zu seiner Gesunderhaltung beitragen kann?
Was ist Gesundheitsförderung?
Moderne Gesundheitsdefinitionen beziehen sich auf die somatische, die psychische und die soziale Gesundheit des Menschen. In diesen drei Bereichen gilt es Gesundheitsrisiken zu kennen und zu reduzieren und zugleich Gesundheitsressourcen zu stärken.
Die WHO beschreibt Gesundheitsförderung bereits 1986 in ihrer Ottawa-Charta so: „Gesundheitsförderung ist der Prozess, Personen und Gruppen zu befähigen, die
Kontrolle über die Determinanten ihrer Gesundheit zu erhöhen und dadurch ihre Gesundheit zu verbessern.“
Dazu stehen drei Grundstrategien zur Verfügung:
1. Interessen vertreten
2. befähigen und ermöglichen
3. vermitteln und vernetzen
Eine der wichtigsten Aufgaben der Gesundheitsförderung ist es, Menschen zu befähigen, ihr Leben gesundheitsfördernd zu gestalten: Dies geschieht durch die Vermittlung von grundlegendem Gesundheitswissen und der daraus resultierenden Einstellungs- und Verhaltensänderung.
Den Erwerb bzw. die Vermittlung dieser Kompetenzen bezeichnet man auch als „Empowerment“.
