Die Geschichte der Iridologie
Die Beobachtung der Regenbogenhaut und ihrer Veränderungen übte auf den Menschen seit jeher eine besondere Anziehungskraft aus. Schon zur Zeit des Hippokrates aber auch im frühen Asien und Ägypten war bekannt, dass die Grundkonstitution eines Menschen am treffsichersten in der Iris ablesen kann.
Die erste Iristopografie, also eine Zuordnung der Iris-Sektoren zu Körperbereichen und Organen, wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts von dem ungarischen Arzt Ignatz von Pèczely erstellt. Er gilt bis heute als Vater der Iridologie.
Überliefert ist die Geschichte, dass er in seiner Kindheit im Garten eine Eule entdeckte, die ein gebrochenes Bein hatte. Während er sich um sie kümmerte, bemerkte er, dass sie in ihrem Auge einen schwarzen Strich hatte. Als ihr Bein gesund war, fand er anstelle des schwarzen Strichs ein weißes Zeichen. Dieses Erlebnis löste bei ihm ein lebenslanges Interesse an der Erforschung der Iris aus.
Der "Lehmpastor", Homöopath und Iridologe, Emanuel Felke, hat die Iridologie weiterentwickelt. Als Homöopath empfahl er meist mehrere Arzneistoffe gleichzeitig, von deren komplexer Wirkung er überzeugt war. Seine Schülerin Magdalene Madaus erkannte schnell, dass Iridologie und "Felk´sche Komplextherapie" eine sinnvolle Einheit bilden. Sie übernahm seine Idee und entwickelte die heute bekannten Oligoplexe.
Die Iridologie verbreitet sich immer mehr und wird heute bereits in Amerika, Australien, Deutschland und Russland gelehrt.
